Freitag, 31. August 2007
Featherdale Wildlife Park

Ich hab erfahren das nur 10 Minuten von meinem zu Hause hier, einer der schönsten kleinen Zoos in North South Wales sein soll!

Der Featherdale Wildlife Park

Ich hab Lea, meine Katze ja leider nicht mit nach Australien nehmen können, deswegen fehlt mir die tierisch gute Unterhaltung schon ein wenig.
Ich denke aber das sie sich auf jeden Fall sehr gut mit Kängurus und den Koalas hier verstanden hätte.


Der Featherdale Wildlife Park ist auch das zu Hause von über 25 Koalas, die hier leben und die man sogar anfassen und streicheln darf.
Koalas dürfen nämlich in Australien nicht als Haustier gehalten werden.


Wer einmal in die Augen eines Koalas geschaut hat, dem wird dieser besondere, so tiefe Blick aufgefallen sein.
Es ist wirklich was dran und man denkt, er träumt einfach so vor sich hin, ganz abwesend, als ob grad keiner zu Hause ist!
Und so ganz unrecht hat man damit gar nicht, denn es ist Bewiesen das er nicht zu den hellsten gehört:
Er ist das einzige lebende Tier, das ein Gehirn hat, welches kleiner als dessen Kopf sein soll.
Biologen haben angeblich festgestellt dass er nur ein Walnussgroßes, mit Flüssigkeit umgebenes Gehirn hat. Andere haben dann wieder behauptet das es nur so klein ausgesehen hat, da es normalerweise sehr weich ist und deswegen bei Untersuchungen so geschrumpft ist.


Sie haben es aber auch nicht einfach ....
Der Mensch verbruzelt 20% seiner Energie im Gehirn! Der Koala braucht diese 20% allein nur um die Giftstoffe aus seiner Nahrung zu entfernen.
Nur ganz bestimmet Arten von Eukalyptus Blättern sind seine Hauptnahrung, die in dieser Menge für alle anderen Tiere schon nach 1 Woche tödlich wären.
Nichts desto trotz sind sie sooo schön anzuschauen und dazu auch noch extrem faule Tiere.


Das man hier sogar einen streicheln durfte war echt ein Erlebniss…..


... und es stimmt, sie riechen echt wie Kaugummi!

Gehört hatte ich schon von ihnen, und es gibt mehrere Strände hier im Süden, wo sie auch in Wildnis leben.
Die putzigen Zwergpinguine nisten an mehreren Küstenabschnitten Australiens und sind die einzige Pinguinart, die sich nicht in Eisiger Umgebung, sondern nur in warmen Gegenden wohlfühlt.


Die kleinen Dinger sind grad mal so 30-40 cm groß. Ihr watscheln oder das schwimmen, bei dem ihr kleines Schwänzchen permanent wie ein kleiner Propeller aus dem Wasser schaut und sich dreht, ist echt unterhaltend.


Mehr Bilder von Wombats, weißen Kängurus, Schnabelameisenbären und dem Tasmanischen Teufel gibt’s hier…

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Sydney Tower


Den eigentlich grandiosestenn Ausblick über die Stadt hat man von der Aussichtsplattform, dem Observation Deck des Sydney Towers .
Das Wetter ist gut und wir laufen die letzten Meter von TownHall bis zum Sydney Tower zu Fuß.



Angekommen steigt man in einen etwas beengten Aufzug, der einen in knapp 30 Sekunden zur Aussichtplattfrom befördert. Schade das man keine Fenster oder was zum rauszuschauen hat , statt dessen nur ein kleiner roter Punkt, der verrät wo man sich anscheinend gerade ungefähr im Turm befindet.



Vom Observation Deck des Towers auf Exakt 1000 Feet (304,6m … und bis zur obersten Spitze misst der Turm sogar 325m) hat man einzigartige Ausblicke über das "Manhattan Australiens" , dem Hafen und natürlich dem Umland der 3,8 Millionen Stadt.



An klaren Tagen soll die Aussicht von den Blue Mountains , der Gebirgskette im Westen, etwa 80 km landeinwärts bis zu den beiden Nationalparks die Sydney im Süden und Norden umgeben, reichen.
Naja diese Glück hatten wir heute leider nicht aber die Skyline und die in der ferne verschwindenden Weiten des Küstenverlaufes sind nicht weniger imposant.





Wir sind hier um Sydney zu sehen und das liegt einem am 2 höchsten Punkt der Südlichen Hemisphäre förmlich zu Füßen.



Zum höchsten reicht es leider nicht mehr, denn das ist nun seit einigen Jahren der SkyTower in Auckland, Neuseeland. Jedoch auch den werde ich noch genauer bewundern dürfen … dazu jedoch ein anderes mal mehr.



Nach drei Runden in der Aussichtsplattform und fast 100 Bilder (es sieht aber immer wieder faszinierend aus und man könnte es ja noch nicht fotografiert haben) versuchen wir uns nun an ferneren Ausblicken.
Die reichlich vorhanden Ferngläser die unserer Aufmerksamkeit geweckt haben, sind auch noch umsonst und somit muss durch jedes zumindest ein kurzer Blick geworfen werden .



Wir glotzen also wie alle Besucher hier oben weiter jedoch am meisten macht es immer noch Spaß jemanden zu beobachten. Und da bietet der Hyde Park alles an großstädtischen Individualismus…

…. Ich habe eindeutig zu viel BigBrother geschaut aber der Park der direkt am Fuße des Towers beginnt hat von Punks, verliebten Pärchen über Künstlern bis zum Highlight von 20 Grufties die irgendein Ritual oder eine Art Séance abhalten alles zu bieten …

7 oder 8 Ferngläser werden jeweils ausgerichtet und dann im wechsel mit 6 Australiern und einem Neuseelandern auf ihren Unterhaltungswert bewertet ….
Big Brother is watching you



Genug gesehen und mach böse Zunge würde vielleicht sogar behaupten gespannt, aber trotzdem reicht es uns mit gucken, glotzen und schauen und wir sollten mal wieder runter kommen.



Da war doch noch die Monarail, der Transrapid Sydneys - zumindest erinnert er äußerlich stark an diesen, nur mit dem Unterschied das sich hier die Wagons, zwischen Hochhausschluchten, über Straßenkreuzungen und Brücken hinweg, elegant den Weg Richtung Darling Harbour schlängeln.



Die eingleisige, private Hochbahn fährt einen Rundkurs vom City Center, durch Schluchten zwischen den Hochhäusern einmal um die Amüsiermeile rund um Darling Harbour und wieder zurück.





Von Darling Harbour nochmal die Skyline mit dem Sydney Tower bewundert!

... Great City


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