Sonntag, 22. Juni 2008
North - Up the Cost
Ich habe 6 Tage am Stück frei und es lohnt sich somit auch ein wenig weiter weg zu fahren.
Auf der Landkarte sieht es immer so klein aus aber allein von Sydney bis an die Bundesstaatsgrenze von Queensland im Norden sind es fast 800 km. Mal schauen wie weit wir kommen und wo es und gefällt aber auf die Richtung haben wir uns zumindest schon einmal geeinigt



(unsere Route von Sydney über das Hunter Valley nach Nimbin, Balina und wieder zurück - 1,612 km)

Hier also die Stops an denen es am schönsten war.
Das Hunter Valley soll unser erstes Ziel sein.
Zwar nicht das größte aber immerhin das älteste Weinanbaugebiet befindet sich nur 100 km Nördlich von Sydney und ist die Heimat der Weltbekannten Shiraz Traube und des gleichnamigen Weines.



Flaches Tal mit vielen Facetten - Weinbau, Weidewirtschaft und Steinkohlebergbau prägen das Bild im HunterValley.



Idylle aus vergangenen Tagen - Städtchen wie das 1821 gegründete Morpeth erinnern im Hunter Valley an die Pionierzeit.



Weingärten statt Weinberge - steile Hänge sucht man im australischen Hunter Valley vergebens.

Danach ging es weiter nach Port Macquarie, wo wir die erste Übernachtung eingeplant haben

Port Macquarie ist eine Hafenstadt und ein beliebter Badeort mit rund 39.000 Einwohnern
Sie wurde 1821 als Siedlung für Gefangene gegründet
Port Macquarie liegt in der Mitte der "Holiday Coast", deren südliches Ende in der Region Hunter Valley und deren nördliches Ende in Coffs Harbour liegt. Hauptattraktion sind die feinsandigen Küstenstrände.
Hier haben wir unsere erste Nacht verbracht.

Danach ging es weiter nochmal fast 500 km die Küste entlang nach Norden.
Unserer nächster Stop war Lismore. Ein kleines Städtchen an der Grenze zwischen New South Wales und Queensland.
Wir waren hier nur auf der Durchreise wollten aber auf jeden Fall Blumen für Simone niederlegen.
Danach sollte es weiter nach NimBin gehen.

Nimbin liegt eigentlich nur 20 km von Lismore entfernt aber was wir hier gelernt haben werden wir sicherlich nicht mehr falsch machen.
Traue niemals einem Navigation System. Das doofe Teil hat uns 70 km ins OutBack geleitet und wir waren auch noch so dumm dem ganzen blind zu vertrauen.
Wir hätten eigentlich schon misstrauisch werden sollen als die Straße sich langsam in ein Schotterpiste verwandelt hat und wir eigentlich mehr auf Kuhweiden als auf befestigten Straßen gefahren sind.











Wir haben dann kehrt gemacht und wollten eigentlich nur zurück. Es begann noch ganz schön mit einer Herde wilder Kängurus



Danach ging es Offrad durch einen National Park nur leider hatten wir nicht das richtig Gefährt t dafür.
Es ging durch Riesige schlamm Pfützen und wir haben uns schon die erste Nacht im Outback in unserem Auto verbringen sehen.
Wir haben es nach 5 Stunden gerade wieder geschafft vor Einbruch der Dunkelheit in die Zivilisation zurück zu kehren.

5. Nimbin - der zweite Versuch

Nimbin ist eine kleine Stadt mit rund 3.500 Einwohnern ( oder besser Hippies aus irgendeiner 68er Komunee). Die Gegend ist in der Kultur der Aborigines von spiritueller Bedeutung.



Nimbin war eine verschlafene Stadt, bis 1973 das Aquarius Festival, ein Hippie-Festival, abgehalten wurde. Dabei wurden 4 Festivalbesucher inhaftiert, worauf der Rest der Festgemeinschaft zur Polizeiwache zog, um für die Freilassung der Inhaftierten zu protestieren. Daraufhin kapitulierte die Polizei vor den Festivalbesuchern und ließ die Inhaftierten frei und billigte ebenso den Konsum von Marihuana. Zum Festival kommen bis zu 20.000 Besucher in den Ort.

In der Stadt wird die Cannabiskultur offen gepflegt, obwohl in New South Wales der Konsum und Anbau illegal sind. Es gibt diverse Läden und ein Hippie-Museum. In diesem Museum gibt es einen speziellen Cannabisraum in dem ein Zeitungsartikel aus dem Jahre 1975 hängt. Darin wird die Geschichte von einem philippinischen Lastwagenführer erzählt, der mit seinem Wagen gegen eine Mühle gekracht war und dabei ums Leben kam. Er starb jedoch nicht an dem Aufprall, er war angeschnallt, sondern wurde durch seine nachrutschende Fracht erdrückt: 11 Tonnen Schwarzer Afghane.



Nimbin ist beliebt als Tagesausflugsziel für Backpacker aus Byron Bay, die sich dort unter anderem mit dem offen gehandelten, sehr guten einheimischen Kräutern eindecken.







Als letzten Abstecher haben wir dann noch Balina auf dem Programm.
Ein etwas größerer Urlaubsort der hauptsächlich durch den Fischfang einen bekannt ist.
Überall gibt es kleinere und größere Restaurants die frischen Fisch und die berühmten Krabben, Hummer und anderen Meeresfrüchte anbieten







In einer der "self contained Cabins" übernachten wir und dürfen einen der schönsten Sonnenuntergänge
unserers Urlaubs genießen.







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Rave On - Down Under …. Future Music Festival
Auch in Sydney wird geraved und das verlockendes Angebot lassen wir uns nicht entgehen um das größte Festival hier in Australien mitzunehmen.
Future Music Festival … 30 000 Menschen auf einer der größten Pferderennbahnen Australiens.
Der " Roayal Radwick Racecourse" lockt nicht nur uns sondern auch alte bekannte wie Chemical Brothers, Sven Väth, …. … .. .







Das Wetter ist der Hammer und die Stimmung ist bei denn Aussis auch kein bisschen schlechter.
Gerockt wird überall und wir natürlich in der ersten Reihe ;-)












Love Family Park lässt grüßen :-)







... .. . wir wissen ja um was es geht ….



Rock Da House !
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